Jetzt der letzte Tag meiner Deutschland quer tour.
04.06.2013 --------- 8. Tag
Früh Morgens wurde ich wach und der Himmel war schon Blau am strahlen. Das tut gut!! Also Sachen packen was Frühstücken und los gehts.
In befinde mich gerade auf dem Barbarossa Weg. Hoch zum Dr. Mark Turm. Dort schon einen schönen Blick ins Tal erhascht und eine Vorahnung bekommen wie schön der Tag werden sollte.
Herrlich!!!
Der Ultralight Rucksack Huckepack von Laufbursche trägt sich auch jetzt am 8. Tag echt Super. Ca.8-10Kg incl. Verpflegung trage ich mit mir herum. Davon immer 3 Liter Wasser.
Da war ich schon überrascht wie gut das ging.
Also so sollte ein guter Tag anfangen!! Eine wohltat nach einer Woche im Unwetter!!
Dann ging es auf einen Wunderschönen Wanderweg hinein in den Wald. Am Wegesrand kam ich immer wieder an Quellen vorbei an den man sich gütlich tun konnte. Sehr Interessant wie unterschiedlich das Wasser geschmeckt hat. Das eine sehr Slazig das andere wieder Frisch und Köstlich. Schon schön!!
Weiter ging durch eine schöne Landschaft. Durch Geschwungene Täler und kleine Dörfchen. Und das alles bei strahlensten Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen.
Glücksgefühle kamen in mir auf und ich Genoss den Augenblick. Fantastisch!!
Bei dem Wetter könnte ich dann auch Überall mein Nachtlager aufschlagen, so war es ja auch gedacht.
Gei Geil Geil!! Mit einem guten Gefühl sehe ich der weiteren tour entgegen.
An großen Ameisenhaufen und folglich über viel befahrene Ameisenstraßen hinweg ging der Weg weiter. Ui Ui Ui Barfuß musste ich echt geschickt laufen um den Ameisen nicht zu sehr auf den Pelz zu rücken.
Es ging in das kleine Dörfchen Hüddingen wo ich mir die Kirche aus der Romanischen Zeit anschaute.
Später schlief ich dann ein wenig auf einer Bank an der Wandertalstation Hüddingen.
Ist das Leben nicht schön!! Einfach unbeschreiblich schön!!
Der Skulpturen Pfad ist ein teil des Barbarossa Weges. Manche Skulpturen sind echt schräg und verschandeln den schönen Wald wie ich finde. Andere dagegen sind echt schön. Naja liegt vielleicht auch im Auge des Betrachters.
Es ging über zum teil sehr schwierige Wege die wirklich eine Challenge darstellten.
Es war aber genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Schönes Wetter und zum teil sehr schöne Wege.
Dann kam das glanzlose Ende der tour.
Ein Gespräch mit meiner Tochter führte dazu das ich sofort die tour abbrechen und umgehend den Heimweg antreten musste!!!!
Da gab es keine andere Option!!!!
Dann wird so eine lang geplante tour ganz ganz schnell zur absoluten Nebensache!!!
Meine lieben Eltern holten mich dann aus Winterberg ab.
Seit dem wohnt Kimi bei mir. Alles neu, alles schwierig, aber schön und machbar.
So das war dann der Bericht von meiner abgebrochenen Deutschland tour 2013.
Mit vielen Erlebnissen und Erkenntnissen gehe ich aus diesem harten Abenteuer leider früher als gedacht heraus.
Wenn alles auf dem Weg ist werde ich die oder eine andere tour bestimmt noch einmal machen.
Ganz nach meinem Motto: Alles kann, nichts muss!!
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig vermitteln wie die Gegebenheiten und meine Verfassung war, zu dem hoffe ich das ihr ein wenig Spaß an meinen Berichten hattet.
Bis bald Im Wald oder sonst irgendwo
euer
soulrunhiker
SOULRUNHIKER
Barefoot Jesko
Sonntag, 4. August 2013
Samstag, 3. August 2013
Die abgebrochene Deutschland tour Tag 7
Es geht weiter mit der Deutschland tour die nicht so lief wie ich es mir gewünscht hatte.
Tag 7
03.06.2013
Die Nacht habe ich unruhig geschlafen. Zu viele Gedanken plagten mich. Die Bilder die ich im Fernsehen gesehen habe gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Es war die rede davon das es eine Jahrhundert Flut werden sollte.
Na toll!!! Und ich mitten drin. Ich wollte die tour eigentlich schon Ostern machen. Da wäre ich im Schnee unterwegs gewesen. Dann habe ich sie extra ende Mai Anfang Juni geplant in der Hoffnung den perfekten Zeitpunkt gewählt zu haben.
Hmmmm so kann man sich täuschen!!
Die Nacht bin ich zu dem schweren Entschluss gekommen die tour hier abzubrechen und sie weiter Westlich neu zu starten.
Meine Lieben daheim rieten mir dazu, sowie ich das Gespräch mit den Bergrettern und die Fernsehbildern bzw. Berichten nicht aus dem Kopf bekam. Es war wohl richtig hier die Zelte abzubrechen. Oder doch nicht?
Nein, es ging nicht anders!!
Ich habe eine Kleine Tochter zu Hause für die ich noch an einem stück da sein muss. Es war einfach zu Gefährlich jetzt hier weiter zu machen.
Ich habe nicht eine Nacht wie geplant unter meinem Tarp geschlafen.
Es Regnet und stürmt dauerhaft!! Es ist eine Katastrophe!!!
Also ein Plan muss her. Mein Vater riet mir den nächst größeren Bahnhof anzusteuern und von dort aus mich Westwärts abzusetzen. O.K. In Pirna wäre der nächstgelegene. Also ab nach Pirna!!
Nach einem Grandiosen Frühstück nur für mich allein, ich war der einzige Gast (wen Wunder es auch).
Gestärkt startete ich, wie sollte es anders sein meinen Weg nach Pirna im Dauerstarkregen.
Auf halber strecke hielt ein Dachdecker an der mit seinem Kollegen im Transporter unterwegs war und Fragte mich ob ich ein Stück mitwolle.
Na klar, warum nicht. Die Jungs nahmen ich mit zu einer Fruchtbörse. Dort füllten sie ihre Bier Vorräte auf und ich wollte mich auf den Weg nach Pirna machen. Da traf ich ein nettes altes Ehepaar die sich anboten mich zum Bahnhof zu fahren.
O.K. na klar! Das Angebot nahm ich gerne an.
Teile der Stadt waren schon wegen Überflutung gesperrt und das Verkehrschaos war groß.
Am Bahnhof angekommen bedankte ich mich herzlichst bei dem Ehepaar für die mitnahme.
Am Bahnhof in Pirna musste ich mich dann entscheiden wo die Reise hingehen sollte.
Ich entschied mich aus Kosten und Logistischen Gründen für Bad Wildungen in Hessen. Dort geht der Wanderweg der Deutschen Einheit weiter. Und dies ist mehr als weit genug Weg von diesem schrecklichen Katastrophen Gebiet.
So langsam kamen mir extreme moralische Gedanken. Ich Wandere hier Lustig durch die Gegend und andere Kämpfen um ihre Existenzen. Das geht nicht, das wäre auch nicht Richtig. Also war die Entscheidung genau das Richtige.
Obwohl es sich nicht Richtig anfühlte.
Von Pirna aus ging es nach Dresden Hbf. Da riefen mich meine Eltern an und Fragten ganz aufgelöst ob es mir gut geht, ob ich schon aus Pirna raus wäre. Ich bejahte und fragte warum denn.
In Pirna sei gerade die Feuerwerksfabrik in die Luft geflogen. Von drei Toten war die rede.
Uffff es wird ja immer besser. Gut das ich dort weg bin!!
In Dresden angekommen ging es weiter nach Leipzig von Leipzig nach Kassel und weiter mit dem Bus nach Bad Wildungen wo der Wanderweg weiter gehen sollte.
An den schlimmsten Überflutungsgebieten kam ich vorbei und konnte mir ein Bild davon machen wie schlimm hier die Lage doch war. 8 lange Stunden war ich unterwegs.
Lange Zeit um sich Gedanken zu machen. Ich fühlte mich trotz Zuspruchs meiner Lieben daheim als Verlierer!!
Ich habe Versagt, oder anders ausgedrückt, ich wurde von Mutter Natur bezwungen.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber das Leben wollte es anscheinend so. Was habe ich nur Verbrochen das das Leben mir so übel mitspielt? Im Endeffekt kann ich echt froh sein so glimpflich davon gekommen zu sein. Das war echt alles andere als ein Spaziergang!!
Es hätte auch anders ausgehen können zum Beispiel unter der Riesen Fichte die direkt vor mir umgefallen war.
Spät kam ich dann in Bad Wildungen an. Strahlend Blauer Himmel begrüßte mich und ich musste mich sputen um einen geeigneten Schlafplatz zu finden.
An einem Sportplatz wurde ich fündig.
Das erste mal auf der tour konnte ich mein Tarp aufbauen und die Nacht dort drinnen Verbringen.
Prüfend, ungläubig und skeptisch streifte mein Blick immer wieder Richtung Himmel. Es war Sternenklar als ich mein Tarp in der Dämmerung aufgebaut hatte. Die 6 Tage im Dauerstarkregen hinterlassen seine spuren!!!
Es war warm und trocken. Ich konnte es irgendwie gar nicht so recht glauben. Morgens noch im Katastrophen Gebiet und jetzt im schönsten Sommer Abend Wetter.
Zwar war ich nicht zu Fuß unterwegs gewesen trotzdem fühlte ich mich sehr erledigt.
Ich musste die Situation erst einmal realisieren! Ich bin sicher und jetzt kann die tour so richtig los gehen.
Natürlich habe ich noch mit meiner Tochter meinen Eltern und meinen Lieben Freunden Telefoniert.
Alle waren heil froh das ich nun in Sicherheit war. Meine Mama konnte jetzt endlich mal wieder in ruhe ohne sorgen um ihr Kind schlafen gehen. Es waren Schlaflose Nächte und Stunden der Sorge und Ungewissheit für meine Lieben daheim.
Dies war nun vorbei und alle freuten sich für mich das ich nun bei schönstem Wetter meine Deutschland tour fortsetzen konnte.
Der 7. Tag meiner tour ging nun zu ende. Einige Gedanken machte ich mir noch bevor ich unter meinem Tarp tief und fest einschlief.
Ich hoffe es hat euch auch dieses mal wieder ein wenig gefallen.
Die tage geht es weiter mit der leider zu früh abgebrochenen Deutschland tour.
euer
soulrunhiker
Tag 7
03.06.2013
Die Nacht habe ich unruhig geschlafen. Zu viele Gedanken plagten mich. Die Bilder die ich im Fernsehen gesehen habe gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Es war die rede davon das es eine Jahrhundert Flut werden sollte.
Na toll!!! Und ich mitten drin. Ich wollte die tour eigentlich schon Ostern machen. Da wäre ich im Schnee unterwegs gewesen. Dann habe ich sie extra ende Mai Anfang Juni geplant in der Hoffnung den perfekten Zeitpunkt gewählt zu haben.
Hmmmm so kann man sich täuschen!!
Die Nacht bin ich zu dem schweren Entschluss gekommen die tour hier abzubrechen und sie weiter Westlich neu zu starten.
Meine Lieben daheim rieten mir dazu, sowie ich das Gespräch mit den Bergrettern und die Fernsehbildern bzw. Berichten nicht aus dem Kopf bekam. Es war wohl richtig hier die Zelte abzubrechen. Oder doch nicht?
Nein, es ging nicht anders!!
Ich habe eine Kleine Tochter zu Hause für die ich noch an einem stück da sein muss. Es war einfach zu Gefährlich jetzt hier weiter zu machen.
Ich habe nicht eine Nacht wie geplant unter meinem Tarp geschlafen.
Es Regnet und stürmt dauerhaft!! Es ist eine Katastrophe!!!
Also ein Plan muss her. Mein Vater riet mir den nächst größeren Bahnhof anzusteuern und von dort aus mich Westwärts abzusetzen. O.K. In Pirna wäre der nächstgelegene. Also ab nach Pirna!!
Nach einem Grandiosen Frühstück nur für mich allein, ich war der einzige Gast (wen Wunder es auch).
Gestärkt startete ich, wie sollte es anders sein meinen Weg nach Pirna im Dauerstarkregen.
Auf halber strecke hielt ein Dachdecker an der mit seinem Kollegen im Transporter unterwegs war und Fragte mich ob ich ein Stück mitwolle.
Na klar, warum nicht. Die Jungs nahmen ich mit zu einer Fruchtbörse. Dort füllten sie ihre Bier Vorräte auf und ich wollte mich auf den Weg nach Pirna machen. Da traf ich ein nettes altes Ehepaar die sich anboten mich zum Bahnhof zu fahren.
O.K. na klar! Das Angebot nahm ich gerne an.
Teile der Stadt waren schon wegen Überflutung gesperrt und das Verkehrschaos war groß.
Am Bahnhof angekommen bedankte ich mich herzlichst bei dem Ehepaar für die mitnahme.
Am Bahnhof in Pirna musste ich mich dann entscheiden wo die Reise hingehen sollte.
Ich entschied mich aus Kosten und Logistischen Gründen für Bad Wildungen in Hessen. Dort geht der Wanderweg der Deutschen Einheit weiter. Und dies ist mehr als weit genug Weg von diesem schrecklichen Katastrophen Gebiet.
So langsam kamen mir extreme moralische Gedanken. Ich Wandere hier Lustig durch die Gegend und andere Kämpfen um ihre Existenzen. Das geht nicht, das wäre auch nicht Richtig. Also war die Entscheidung genau das Richtige.
Obwohl es sich nicht Richtig anfühlte.
Von Pirna aus ging es nach Dresden Hbf. Da riefen mich meine Eltern an und Fragten ganz aufgelöst ob es mir gut geht, ob ich schon aus Pirna raus wäre. Ich bejahte und fragte warum denn.
In Pirna sei gerade die Feuerwerksfabrik in die Luft geflogen. Von drei Toten war die rede.
Uffff es wird ja immer besser. Gut das ich dort weg bin!!
In Dresden angekommen ging es weiter nach Leipzig von Leipzig nach Kassel und weiter mit dem Bus nach Bad Wildungen wo der Wanderweg weiter gehen sollte.
An den schlimmsten Überflutungsgebieten kam ich vorbei und konnte mir ein Bild davon machen wie schlimm hier die Lage doch war. 8 lange Stunden war ich unterwegs.
Lange Zeit um sich Gedanken zu machen. Ich fühlte mich trotz Zuspruchs meiner Lieben daheim als Verlierer!!
Ich habe Versagt, oder anders ausgedrückt, ich wurde von Mutter Natur bezwungen.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber das Leben wollte es anscheinend so. Was habe ich nur Verbrochen das das Leben mir so übel mitspielt? Im Endeffekt kann ich echt froh sein so glimpflich davon gekommen zu sein. Das war echt alles andere als ein Spaziergang!!
Es hätte auch anders ausgehen können zum Beispiel unter der Riesen Fichte die direkt vor mir umgefallen war.
Spät kam ich dann in Bad Wildungen an. Strahlend Blauer Himmel begrüßte mich und ich musste mich sputen um einen geeigneten Schlafplatz zu finden.
An einem Sportplatz wurde ich fündig.
Das erste mal auf der tour konnte ich mein Tarp aufbauen und die Nacht dort drinnen Verbringen.
Prüfend, ungläubig und skeptisch streifte mein Blick immer wieder Richtung Himmel. Es war Sternenklar als ich mein Tarp in der Dämmerung aufgebaut hatte. Die 6 Tage im Dauerstarkregen hinterlassen seine spuren!!!
Es war warm und trocken. Ich konnte es irgendwie gar nicht so recht glauben. Morgens noch im Katastrophen Gebiet und jetzt im schönsten Sommer Abend Wetter.
Zwar war ich nicht zu Fuß unterwegs gewesen trotzdem fühlte ich mich sehr erledigt.
Ich musste die Situation erst einmal realisieren! Ich bin sicher und jetzt kann die tour so richtig los gehen.
Natürlich habe ich noch mit meiner Tochter meinen Eltern und meinen Lieben Freunden Telefoniert.
Alle waren heil froh das ich nun in Sicherheit war. Meine Mama konnte jetzt endlich mal wieder in ruhe ohne sorgen um ihr Kind schlafen gehen. Es waren Schlaflose Nächte und Stunden der Sorge und Ungewissheit für meine Lieben daheim.
Dies war nun vorbei und alle freuten sich für mich das ich nun bei schönstem Wetter meine Deutschland tour fortsetzen konnte.
Der 7. Tag meiner tour ging nun zu ende. Einige Gedanken machte ich mir noch bevor ich unter meinem Tarp tief und fest einschlief.
Ich hoffe es hat euch auch dieses mal wieder ein wenig gefallen.
Die tage geht es weiter mit der leider zu früh abgebrochenen Deutschland tour.
euer
soulrunhiker
Freitag, 2. August 2013
Die abgebrochene Deutschland tour Tag 6
Jetzt geht es schon in die Schlussphase meiner desaströsen Deutschland tour.
Tag 6 02.06.2013
Die Nacht habe ich recht gut am Pfaffenstein verbracht. Es hat die ganze Nacht stark durchgeregnet. Es ist Nebelig und Kalt am Morgen und mein linker Fuß schmerzt schon recht stark. Nach einem Kaffee habe ich so wie jeden Tag bisher meine Sachen wieder in meinen Rucksack gepackt.
Schon kamen die netten Damen vom Abend zuvor zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle. Jeden tag müssen sie hier hoch, da es keine Straße oder der gleichen hierher gibt. Bei dem Anblick der Mädels tut es der ein oder anderen auch nicht schlecht.
Jetzt ist es aber Zeit aufzubrechen!
Der erste Schritt geht na klar wieder ins nasse! Vorher habe ich noch mal geschaut ob ich vielleicht schon Schwimmhäute zwischen den Zehen bekommen habe. Aber dies ist natürlich nicht der Fall.
Es Regnet weider stark, nein falsch ausgerückt es Regnet immer noch stark und es ist sehr nebelig!
Auf gehts!! Es soll zum Ladeweg gehen der nach Rosenthal führt.
Ich verlaufe mich an diesem Tag das erste mal und ich verpasse irgendwo im Regen und Nebel den Abzweig.
Ich lande an der Barbarine dem im Elbsandsteingebirge bekanntesten frei stehenden Felsen.
Tolle Geschichte zu diesem Felsen. Ein Mädchen soll der Sage nach am Pfaffenstein in den Heidelbeeren erwischt worden sein anstatt in der Kirche zu sein. Aus Zorn hat die Mutter das Kind verwünscht und augenblicklich verwandelte sie sich in deinen Stein. Eben der Barbarine. Tolle Sage! Ich Liebe ja solche Sagen.
Die Fernsicht war gegen Null und die unmittelbare Nah Sicht auch sehr schlecht. Am Pfaffenstein war es sehr sehr Matschig und hier und da kamen Sturzbäche die Felsen hinunter. Bestimmt ein toller Ort hier oben um zu verweilen aber bei diesem Wetter eher ein Ort um die Flucht zu ergreifen.
Hier die Fernsicht Hahahaha
Nach ein wenig Kraxelei war ich wieder auf dem Richtigen Weg. Dachte ich zumindest.
Mir war Kalt und ich fühlte mich irgendwie nicht gut auch verständlich nach fast 6 Tagen unterwegs im Dauerregen.
Ich weiß das ich mich wiederhole aber wer nicht um die Zeit in dem Gebiet unterwegs war der kann das nicht verstehen was da für Bedingungen herschten. Einfach Schrecklich und das ist noch sehr untertrieben!!!
Wie schon erwähnt die Fotos geben es leider nicht so wieder.
Ich kam dann nach Cunnersdorf wo die Gullideckel schon dem Wasser ihren Tribut zollen mussten. Rinnsale wurden zu reißenden Strömen.
Ich verschnaufte kurz unter einem Unterstand und Telefonierte wieder mit meinen Lieben zu Hause. Die Lage in der Umgebung in der ich unterwegs war verschärfte sich anscheinend zunehmend. Der Mecki wollte sich schon ins Auto setzen und mich Abholen.
War es schon so schlimm? Ich hatte keine Ahnung!
Meine einzige Option war weiter Laufen.
So langsam wurde mir auch ein wenig mulmig!! Ich habe diese tour so lange geplant so viel Zeit, Kraft und Geld in die Vorbereitung gesteckt das ich jetzt nicht mal so eben Aufgeben will.
Weiter ging es Richtung Bielatal. Durch eine schöne Feldlandschaft ging es weiter durch den Morast und durch zum teil Knietiefe Pfützen.
Da habe ich mich so derbe Verlaufen das ich auf einmal ein Schild sah Czech Republic!! Ähhhhhh dat kann nicht sein!!!
Was soll das denn jetzt? Der Weg den ich gehen sollte kam laut Plan nicht an der Tschechischen Grenze vorbei!!
Verlaufen!!! Na toll!!!
Ich fluchte wie ich noch nie geflucht habe, ich schrie mir die Seele aus dem Leib!!!
Ich war so Verzweifelt das ich mich einfach ins Knöcheltiefe Wasser geschmissen habe. O.K. da wo jetzt Wasser war sollte eigentlich eine Wiese sein. Ich wollte nur noch das Schild finden, das anscheinend so versteckt war das ich es nicht sehen konnte, und es platt machen, es umreißen und Kaputt machen!! Ich war so Sauer auf alles und vor allem auf mich selbst!!
Dies kannte ich aus meinen nicht so Gloreichen Zeiten zu genüge, dieses Gefühl der Unzufriedenheit der Aggressiven Ohnmacht!! Ich konnte einfach nicht mehr!!
Und immer wieder und weiter dieser Regen dieser Starkregen der sich mittlerweile anfühlte wie Fausthiebe!!
So Folterten oder Foltern doch die Chinesen ihre Gefangenen, mit Wassertropfen immer und immer wieder auf die selbe stelle.
Womit habe ich das nur verdient?? Womit?? Muss das denn ausgerechnet jetzt so alles gegen mich Laufen??
Wo ich mich doch so sehr auf diese tour gefreut habe?? Wo ich so lange Zeit der planung investiert habe. So viele extra Stunden auf der Arbeit verbracht habe um mir diesen Traum zu erfüllen. Muss das sein?? Warum?? Warum nur??
Ich war verzweifelt wie man es sich kaum vorstellen kann.
Aber wie war das noch? Meine einzige Option ist weiter Laufen!!!
Ich lief also zurück und habe resigniert!! Ich achtete nicht mehr auf zu tiefe Pfützen oder Seen oder Meere oder wie man es auch nennen mag. Ich marschierte ohne Rücksicht auf Verluste einfach geradewegs zurück. Sonst hatte ich ja versucht es nicht zu provozieren all zu Nass zu werden. Also das heißt das die Unterhose wenigstens noch trocken blieb, der Rest war so wie so immer Klatsch Nass!!
Ich stapfte weiter und weiter bis ich das Schild sah!!!
In der zwischen zeit hatte ich mich aber wieder beruhigt und das Schild bleib ganz. Nur einen Kleinen Fußtritt hatte es bekommen. Ich war ja selber Schuld!! Denn wer sich verläuft hat immer selber Schuld!!
Durch einen Wald ging es und da geschah es ca. 50m vor mir fiel eine Riesige Fichte samt Wurzelballen quer über den Weg!!
Ich konnte die Erschütterung im Boden deutlich fühlen. Ich hatte Todesangst!! Was wäre wenn..........???
Neee nicht dran denken schnell weg hier schnell raus aus dem Wald!!
Au der Straße angekommen konnte ich den Weg aber nicht viel weiter gehen da mir ein Fluss was früher wohl ein Bach war den Weg versperrte. Ich musste einen anderen Weg finden.
Die Lage scheint wohl doch ernster zu sein wie ich dachte.
Es kamen mir ein paar Leute entgegen die sich als Mitglieder der Bergwacht entpuppten.
Sie Fragten mich wo ich her komme und wo ich hin will und ob ich keine Schuhe hätte.
Ich gab ihnen natürlich bereitwillig über mein Vorhaben Auskunft, doch bevor ich von meinem kurz zuvor erlebten erzählen konnte wurde ich scharf unterbrochen.
In einem sehr scharfen Ton machten sie mir klar das es Lebensgefährlich sei sich jetzt noch im Wald aufzuhalten!!
Was ich mir dabei denken würde!! Sie würden mich nicht Retten sie hatten andere Sorgen. Sie Fragten mich ob ich eigentlich wüsste was hier los sei. Katastrophen Alarm sei ausgelöst und Sie (also ich) Wandern hier Lustig herum.
UFFF UFFF Nein Nein ich gehe nicht weiter ich erwiderte ich!! Ich gehe in diese Pension!!
Die Ottomühle.
Dort konnte ich mit den Besitzern Fernseh Schauen und begriff jetzt erst richtig was hier los war!! Ich war geschockt, sprachlos, aufgelöst, hilflos, verwirrt, traurig, wütend, erschüttert und dies alles auf einmal!!! Jetzt weiß ich wovon Mecki gesprochen hatte. O-Ton:" Junge du Wanderst gerade durch ein Katastrophen Gebiet. Es ist in deiner nähe überall Katastrophen Alarm ausgelöst worden, ich hole dich jetzt ab"!!
Jetzt wusste ich Warum sich meine Eltern solche Sorgen gemacht haben!! Es war wie in einem Kinofilm!! So gar nicht real!!
Sollte das hier das Ende der tour sein??
Ich verbrachte erstmal die Nacht in der Pension. Allerdings war diese sehr runter gekommen. Die Duschen funktionierten nicht richtig und alles war sehr sehr alt und abgewrackt. Dies war mir allerdings egal!! Hauptsache im trockenen dachte ich mir!!
Doch hier abbrechen wie mir von meinen Lieben daheim empfohlen?? Nach dem Erlebten und dem gesehenen dachte ich anders!!
Ich schaute noch kurz raus bevor ich emotional total fertig einschlief.
Dies war dann der wieder mal emotional und aufregende Tag 6 meiner Deutschland tour.
Ich hoffe ich konnte euch die Situation in der ich mich befand ein wenig nahe bringen.
euer
Soulrunhiker
Tag 6 02.06.2013
Die Nacht habe ich recht gut am Pfaffenstein verbracht. Es hat die ganze Nacht stark durchgeregnet. Es ist Nebelig und Kalt am Morgen und mein linker Fuß schmerzt schon recht stark. Nach einem Kaffee habe ich so wie jeden Tag bisher meine Sachen wieder in meinen Rucksack gepackt.
Schon kamen die netten Damen vom Abend zuvor zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle. Jeden tag müssen sie hier hoch, da es keine Straße oder der gleichen hierher gibt. Bei dem Anblick der Mädels tut es der ein oder anderen auch nicht schlecht.
Jetzt ist es aber Zeit aufzubrechen!
Der erste Schritt geht na klar wieder ins nasse! Vorher habe ich noch mal geschaut ob ich vielleicht schon Schwimmhäute zwischen den Zehen bekommen habe. Aber dies ist natürlich nicht der Fall.
Es Regnet weider stark, nein falsch ausgerückt es Regnet immer noch stark und es ist sehr nebelig!
Auf gehts!! Es soll zum Ladeweg gehen der nach Rosenthal führt.
Ich verlaufe mich an diesem Tag das erste mal und ich verpasse irgendwo im Regen und Nebel den Abzweig.
Ich lande an der Barbarine dem im Elbsandsteingebirge bekanntesten frei stehenden Felsen.
Tolle Geschichte zu diesem Felsen. Ein Mädchen soll der Sage nach am Pfaffenstein in den Heidelbeeren erwischt worden sein anstatt in der Kirche zu sein. Aus Zorn hat die Mutter das Kind verwünscht und augenblicklich verwandelte sie sich in deinen Stein. Eben der Barbarine. Tolle Sage! Ich Liebe ja solche Sagen.
Die Fernsicht war gegen Null und die unmittelbare Nah Sicht auch sehr schlecht. Am Pfaffenstein war es sehr sehr Matschig und hier und da kamen Sturzbäche die Felsen hinunter. Bestimmt ein toller Ort hier oben um zu verweilen aber bei diesem Wetter eher ein Ort um die Flucht zu ergreifen.
Hier die Fernsicht Hahahaha
Nach ein wenig Kraxelei war ich wieder auf dem Richtigen Weg. Dachte ich zumindest.
Mir war Kalt und ich fühlte mich irgendwie nicht gut auch verständlich nach fast 6 Tagen unterwegs im Dauerregen.
Ich weiß das ich mich wiederhole aber wer nicht um die Zeit in dem Gebiet unterwegs war der kann das nicht verstehen was da für Bedingungen herschten. Einfach Schrecklich und das ist noch sehr untertrieben!!!
Wie schon erwähnt die Fotos geben es leider nicht so wieder.
Ich kam dann nach Cunnersdorf wo die Gullideckel schon dem Wasser ihren Tribut zollen mussten. Rinnsale wurden zu reißenden Strömen.
Ich verschnaufte kurz unter einem Unterstand und Telefonierte wieder mit meinen Lieben zu Hause. Die Lage in der Umgebung in der ich unterwegs war verschärfte sich anscheinend zunehmend. Der Mecki wollte sich schon ins Auto setzen und mich Abholen.
War es schon so schlimm? Ich hatte keine Ahnung!
Meine einzige Option war weiter Laufen.
So langsam wurde mir auch ein wenig mulmig!! Ich habe diese tour so lange geplant so viel Zeit, Kraft und Geld in die Vorbereitung gesteckt das ich jetzt nicht mal so eben Aufgeben will.
Weiter ging es Richtung Bielatal. Durch eine schöne Feldlandschaft ging es weiter durch den Morast und durch zum teil Knietiefe Pfützen.
Da habe ich mich so derbe Verlaufen das ich auf einmal ein Schild sah Czech Republic!! Ähhhhhh dat kann nicht sein!!!
Was soll das denn jetzt? Der Weg den ich gehen sollte kam laut Plan nicht an der Tschechischen Grenze vorbei!!
Verlaufen!!! Na toll!!!
Ich fluchte wie ich noch nie geflucht habe, ich schrie mir die Seele aus dem Leib!!!
Ich war so Verzweifelt das ich mich einfach ins Knöcheltiefe Wasser geschmissen habe. O.K. da wo jetzt Wasser war sollte eigentlich eine Wiese sein. Ich wollte nur noch das Schild finden, das anscheinend so versteckt war das ich es nicht sehen konnte, und es platt machen, es umreißen und Kaputt machen!! Ich war so Sauer auf alles und vor allem auf mich selbst!!
Dies kannte ich aus meinen nicht so Gloreichen Zeiten zu genüge, dieses Gefühl der Unzufriedenheit der Aggressiven Ohnmacht!! Ich konnte einfach nicht mehr!!
Und immer wieder und weiter dieser Regen dieser Starkregen der sich mittlerweile anfühlte wie Fausthiebe!!
So Folterten oder Foltern doch die Chinesen ihre Gefangenen, mit Wassertropfen immer und immer wieder auf die selbe stelle.
Womit habe ich das nur verdient?? Womit?? Muss das denn ausgerechnet jetzt so alles gegen mich Laufen??
Wo ich mich doch so sehr auf diese tour gefreut habe?? Wo ich so lange Zeit der planung investiert habe. So viele extra Stunden auf der Arbeit verbracht habe um mir diesen Traum zu erfüllen. Muss das sein?? Warum?? Warum nur??
Ich war verzweifelt wie man es sich kaum vorstellen kann.
Aber wie war das noch? Meine einzige Option ist weiter Laufen!!!
Ich lief also zurück und habe resigniert!! Ich achtete nicht mehr auf zu tiefe Pfützen oder Seen oder Meere oder wie man es auch nennen mag. Ich marschierte ohne Rücksicht auf Verluste einfach geradewegs zurück. Sonst hatte ich ja versucht es nicht zu provozieren all zu Nass zu werden. Also das heißt das die Unterhose wenigstens noch trocken blieb, der Rest war so wie so immer Klatsch Nass!!
Ich stapfte weiter und weiter bis ich das Schild sah!!!
In der zwischen zeit hatte ich mich aber wieder beruhigt und das Schild bleib ganz. Nur einen Kleinen Fußtritt hatte es bekommen. Ich war ja selber Schuld!! Denn wer sich verläuft hat immer selber Schuld!!
Durch einen Wald ging es und da geschah es ca. 50m vor mir fiel eine Riesige Fichte samt Wurzelballen quer über den Weg!!
Ich konnte die Erschütterung im Boden deutlich fühlen. Ich hatte Todesangst!! Was wäre wenn..........???
Neee nicht dran denken schnell weg hier schnell raus aus dem Wald!!
Au der Straße angekommen konnte ich den Weg aber nicht viel weiter gehen da mir ein Fluss was früher wohl ein Bach war den Weg versperrte. Ich musste einen anderen Weg finden.
Die Lage scheint wohl doch ernster zu sein wie ich dachte.
Es kamen mir ein paar Leute entgegen die sich als Mitglieder der Bergwacht entpuppten.
Sie Fragten mich wo ich her komme und wo ich hin will und ob ich keine Schuhe hätte.
Ich gab ihnen natürlich bereitwillig über mein Vorhaben Auskunft, doch bevor ich von meinem kurz zuvor erlebten erzählen konnte wurde ich scharf unterbrochen.
In einem sehr scharfen Ton machten sie mir klar das es Lebensgefährlich sei sich jetzt noch im Wald aufzuhalten!!
Was ich mir dabei denken würde!! Sie würden mich nicht Retten sie hatten andere Sorgen. Sie Fragten mich ob ich eigentlich wüsste was hier los sei. Katastrophen Alarm sei ausgelöst und Sie (also ich) Wandern hier Lustig herum.
UFFF UFFF Nein Nein ich gehe nicht weiter ich erwiderte ich!! Ich gehe in diese Pension!!
Die Ottomühle.
Dort konnte ich mit den Besitzern Fernseh Schauen und begriff jetzt erst richtig was hier los war!! Ich war geschockt, sprachlos, aufgelöst, hilflos, verwirrt, traurig, wütend, erschüttert und dies alles auf einmal!!! Jetzt weiß ich wovon Mecki gesprochen hatte. O-Ton:" Junge du Wanderst gerade durch ein Katastrophen Gebiet. Es ist in deiner nähe überall Katastrophen Alarm ausgelöst worden, ich hole dich jetzt ab"!!
Jetzt wusste ich Warum sich meine Eltern solche Sorgen gemacht haben!! Es war wie in einem Kinofilm!! So gar nicht real!!
Sollte das hier das Ende der tour sein??
Ich verbrachte erstmal die Nacht in der Pension. Allerdings war diese sehr runter gekommen. Die Duschen funktionierten nicht richtig und alles war sehr sehr alt und abgewrackt. Dies war mir allerdings egal!! Hauptsache im trockenen dachte ich mir!!
Doch hier abbrechen wie mir von meinen Lieben daheim empfohlen?? Nach dem Erlebten und dem gesehenen dachte ich anders!!
Ich schaute noch kurz raus bevor ich emotional total fertig einschlief.
Dies war dann der wieder mal emotional und aufregende Tag 6 meiner Deutschland tour.
Ich hoffe ich konnte euch die Situation in der ich mich befand ein wenig nahe bringen.
euer
Soulrunhiker
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